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1945 (deutsch)

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Offline Ulli

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1945 (deutsch)
« on: July 20, 2025, 10:55:56 AM »
Es hat ein bisschen gedauert bis für eine neue Story von mir. Sorry aber ich konnte mich nicht fürs Setting entscheiden. 


Die amerikanischen Truppen waren gelandet. Nach heftigem Beschuß der Schlachtschiffe und einem verheerenden Bombardement durch die US Air Force  war der Strand feindfrei und die Marines kamen ohne größere Gegenwehr schnell voran.
Unter Ihnen war Betty Lancaster eine Krankenschwester aus Brooklyn. Sie war dem Bravo Zug der 2. Kompanie als Sanitäterin zugeteilt worden. Es war ihr erster Fronteinsatz für die US Streitkräfte und sie hatte Angst. Einige ihrer Kameraden hatten Ihr von den Gräueltaten und den unerbittlichem Kampfgeist der Japaner erzählt. Der Angriff verlief planmäßig. Schon nach wenigen Tagen waren große Teile der Insel besetzt und die Japaner leisteten kaum Widerstand. Die Kaiserliche Armee war geschlagen aber der Tenno weigerte sich das absehbare Ende zu akzeptieren. Und die japanischen Soldaten zogen den Tod der Gefangenschaft vor.  Die Verluste an Leben und Material waren enorm. Aber den GI´s blieb keine andere Wahl als weiter zu marschieren - bis Tokio falls es sein mußte. Ihre Einheit wurde nach Süden befohlen. Sie sollten die Festung Shuri angreifen und einnehmen. Dort verschanzten sich ein Großteil der Verteidiger.
Da Ihre Einheit in den letzten Tagen keinen Feindkontakt hatte, begann sich ihre Angst zu beruhigen. An die ständigen Explosionen und das Krachen der schweren Artillerie hatte sie sich mittlerweile gewöhnt.  Als die Festung in Sichtweite kam, begannen die Truppen damit Stellungen auszuheben. Ihr wurden zwei Pioniere zugeteilt die Ihr dabei helfen sollten das Verwundetennest aufzubauen. Es war nicht viel mehr als eine Mulde die genügend Platz für Krankentragen bot, einem kleinen Schelter in der medizinisches Material gelagert wurde und einem Zelt das Ihr als Büro und Schlafmöglichkeit diente.
Als die Nacht hereinbrach stand das Nest. Sie hatte ein paar blaue Flecken und einen gebrochenen Finger versorgt. Ansonsten war noch nicht viel passiert.  Das würde sich morgen früh bei Sonnenaufgang allerdings sehr schnell ändern, wenn der Befehl zum Angriff kommt. Sie überprüfte noch einmal Ihre Ausrüstung dann ging sie zu Bett.  Als eine der wenigen Frauen in  der Einheit hatte man Ihr ein Feldbett zugesprochen. Einen Luxus denn sonst nur die Stabsoffiziere hatten. Sie hatte gelernt nur die Feldjacke, Koppel Stiefel und Helm abzulegen und zwar so das alles in griffweite war.  Eine Waffe hatte sie, der Doktrin des US Army medical Korp, folgend nicht bekommen.
Sie hatte sich gerade hingelegt als der Beschuß wieder losging. Aber dieses mal deutlich lauter und näher. Dann heute sie schreie und wenige Sekunden später stolperte ein verwundeter Soldat ihn ihr Zelt. Er blutete am Kopf.
„Ma´m entschuldigen Sie. wir..“!
„schon gut Private. Setzen sie sich. Eine weitere Granate schlug nur wenige Meter vor Ihrem Zelt ein und schleuderte Dreck und Steine durch die Gegend. Die  Druckwelle warf den Soldaten direkt in ihre Arme. Sie fing Ihn auf.
„Setzen sie sich Soldat!“ befahl sie.
Der Mann gehorchte und sie untersuchte seine Wunde.
„Nur eine Platzwunde, das haben wir gleich.“
 Eigentlich sollte sie das nähen aber unter dem Beschuß blieb keine Zeit dafür. Sie legte einen Verband an und machte schnell eine Notiz in Ihren Aufzeichnungen.  Draußen waren Schüße zu hören und MG Feuer. Die Artillerie schoß nicht  mehr. Stattdessen hörte sie laute Schreie.
„Banzai, Banzei“
Die Japaner waren dabei das Lager anzugreifen. Ihr Puls raste. Gerade als sie aus dem Zelt schaute, kam ein weiterer Soldat zu Ihr. Er humpelte und blutete stark aus dem Oberschenkel. Dann viel ein Schuß. Der Soldat wurde von hinten erneut getroffen. Das Geschoß drang vorne durch den Brustkorb wider heraus. Blut schoß aus der Wunde, und dem Mund des Soldaten.  Ihr viel gurgelnd auf die Knie. Betty war geschockt. Sie hatte viele Menschen sterben sehn und wußte wie es aussah wenn das Lebenslicht die Augen verläßt. Ein Ausdruck von Angst, Schmerz und Erleichterung zu gleich. Sie fühlte Mitleid mit dem jungen Mann. Wie hieß er?
Wie alt war er? Vielleicht 18 oder 19 Jahre. Noch bevor sein erschlaffter Körper den Boden berührte, sah sie den Schützen. Er stand direkt hinter Ihm und ihr gegenüber.
Sie erstarrte vor Angst und sah in das schmutzige Gesicht einer Frau. Die Japanerin schien genauso geschockt zu sein. Rauch stieg noch in einem dünnen Rinnsal aus dem Lauf der Waffe. Das Gewehr mit dem aufgesetztem Bajonett schien fiel zu groß für die kleine Frau zu sein. Die beiden Frauen standen sich reglos gegenüber. Die Japanerin atmete schnell und keuchte von der Anstrengung des Kampfes. Um sie herum tobte eine blutige Schlacht. Der kleinen Asiatin stand die Angst in den Augen.
Hektisch betätigte sie den Spannhebel, und drückte ab Betty machte sich auf den Einschlag der Kugel gefasst. Aber sie hörte nur noch ein klicken. In wenigen Sekunden raste Ihr ganzes Leben durch den Kopf. Flüchtige Bilder aus Ihrer Vergangenheit, Sie sah ihre Eltern, das Krankenhaus in NY, ein Auto, Schlagzeilen und Bilder vom Krieg. Was sollte sie tun? Die Japaner waren überall um sie herum und Ihre Kameraden kämpften um ihr eigenes Leben. Eine Flucht schien aussichtslos in der gegenwärtigen Situation. Ihr Atem raste und sie fühlte Ihren Pulsschlag im Bauch und Hals. Der Japanerin erging es genauso. Überrascht vom ausbleiben des Schußes und in der Panik und Hektik  der Schlacht stand sie wie angewurzelt da. Ihre Ausbildung befahl ihr jetzt das Bajonett tief in den Unterleib des Feindes zu stoßen. Aber sie hatte nicht damit gerechnet einer unbewaffneten Frau gegenüber zu stehen. Die japanische Propaganda hatte Ihr eingebläut das die Amerikaner Frauen vergewaltigen und getötete Soldaten ausweideten und aßen. Aber hier draußen schien das nicht so. Die Angst die sie verspürte war die gleiche wie die des Feindes. Und obwohl es Unterschiede zwischen den beiden Völker gab, im Sterben waren sie alle gleich. Unfähig das Bajonett zu benutzen, ließ sie die Waffe fallen und stürmte auf die schwarzhaarige Betty zu. Wie eine Banshee kreischte sie. Sie war kleiner und zierlicher als die Amerikanerin, rammte aber Ihren gesenkten Kopf in den Bauch der Amerikanerin. Noch im gleichen Moment stieß Betty einen Schrei aus. Sie umklammerte die Frau so fest wie sie konnte. Die Japanerin brachte sich und Ihre Gegnerin mit einer Judo Fußsichel zu Boden. Betty merkte schnell, daß sie kräftiger war als die Frau die auf Ihr lag. Die Japanerin griff in Ihre Haare und in ihr Gesicht. Brutal krallte sie sich daran fest und schrie sie auf Japanisch an. Sie hob ihren Kopf an und schlug oder presste ihn in den weichen Lehmboden. Betty umklammerte die kleinere Frau mit aller Kraft. Sollte das Ihr Ende sein? Sie war doch erst 22. und sie wollte nicht sterben. Nicht jetzt und schon gar nicht auf einer Insel tausende Meilen von zu Hause weg. Mit purem Überlebenswillen krallte sie sich in den Hals der anderen Frau und drückte sie hoch. Sie strampelte die Beine frei. Die Japanerin rutschte etwas von Ihr herunter und Betty trat mit aller Kraft zu. Die Asiatin flog nach hinten. Die schwarzhaarige Frau setzte Ihr nach. Unbeholfen stand sie auf und ließ sich dann auf Ihre Gegnerin fallen. Sie hatte sich noch nie geprügelt und erst recht nicht um Ihr Leben gekämpft. Ihr Blut  bestand im Moment nur noch aus Adrenalin. Mit Ihrem gesamten Körper presste sie die Japanerin in den Boden und hielt Ihre Arme fest. Ihre Gegnerin versuchte sich zu befreien was ihr aber nicht gelang. Dann biß sie Betty in die Wange. Die Amerikanerin schrie auf vor Schmerz
„Verdammtes Schlitzauge!“ schrie sie an.
Sie riß Ihren Kopf aus dem Biß der Japanerin, ließ die Arme los und verpasste ihr mehrere heftige Ohrfeigen.  Die Asiatin schrie und fluchte unter Ihr. Ihr Gesichtsausdruck war nicht zu deuten, Tränen, Haß Angst machten sich gleichermaßen breit. Vermutlich wollte auch sie nicht sterben. Ihre Kampfkunstfertigkeiten glichen den Kraft- und Größennachteil aus. Sie befreite sich aus der unterlegenen Position und drehte Betty auf den Rücken. Kaum das sie auf Ihr saß umklammerte sie mit beiden Händen fest den Hals und drückte zu. In Betty kam Panik auf. Die zierlichen Hände an Ihrem Hals nahmen ihr die Luft zum atmen. Sie hatte keine Ahnung was sie tun sollte. Kurzerhand Griff sie ihrerseits den Hals der feindlichen Soldatin und begann auch sie zu würgen. Die Japanerin nahm den Kopf etwas zurück um den Druck zu nehmen. Betty gab Ihr einen Stoß. Und nun lagen beide Frauen nebeneinander und würgten sich. Keine der beiden ließ den Griff los. Keine wollte die Kontrolle abgeben. Betty versuchte den Kehlkopf einzudrücken was Ihr nicht gelang. Sie ließ mit einer Hand los. Mit der anderen krallte sie sich in dem schmalen Hals der dunkelhaarigen Frau und drückte auf die Halsschlagader. Sie sah die Angst in ihren Augen. Sie atmete schnell. Mit der freien Hand drosch sie auf Ihre Gegnerin ein wo immer sie auch traf. Wut und Tränen stiegen in Ihr hoch. Es ist nicht leicht einen Menschen mit bloßen Händen zu töten.
Unterdessen verstärkte die Japanerin den Druck auf Ihren Hals. Betty wich etwas zurück. Die Japanerin rollte Ihr hinterher und saß nun wieder auf Ihr. Sie ließ den Würgegriff am Hals los und nutzte die Sekunde in der Betty durchatmete um eine Würgetechnik anzusetzen.  Blitzschnell schob sie Ihren rechten Arm unter Bettys Hals hindurch, griff mit der rechten Hand in Ihren eigen linken Ärmel. Dann verdrehte sie ihre Arme.  Bettys Kopf lag genau in diesem Schraubstock und je mehr die Asiatin drehte desto enger wurde ihre Luft. Sie spürte wie der Druck in Ihrem Kopf anstieg, die Augen schmerzten und tränten, die Luft wurde immer weniger.  Die Japanerin schrie erneut. Aber es war kein Siegeschrei, es klang mehr wie Verzweiflung. Bettys Blickfeld verengte sich. Nur einen Herzschlag bevor sie das Bewußtsein verlor, wurde die Japanerin von Ihr herunter gerissen und weg geschleudert. Hustend und nach luftringend saß sie da. Ein Soldat kam auf sie zu. Sie konnte nicht erkennen welche Uniform er trug. Instinktiv geriet sie wieder in Panik. Sie kroch zurück.
„Ma´am?“ fragte er vorsichtig
„Sgt Peterson, Bravo Kompanie  geht es ihnen gut?“
Dann erkannte sie den Mann und seine Uniform.
„Ja Ja Sgt. Mir geht es gut.“ Schluchzte sie.
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Interessiert an mixed wrestling. Schreib mir wenn interesse besteht - Nur Frauen !

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Offline Thomas69

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Re: 1945 (deutsch)
« Reply #1 on: July 31, 2025, 04:46:27 PM »
Das Warten hat sich gelohnt! Das Setting ist gut gewählt, der Kampf brutal und unerbittlich. Von mir aus hätte er länger andauern können.