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Eine laue Brise strich über die dunklen Dachzinnen und wehte den Geruch von feuchtem Asphalt und fernen Regen in die engen Gassen der Nacht. In der Ecke der Gasse, wo nur die fernen Lichter der Straße hineinschimmern, lag die "Zur Schwarzen Katze", die Kneipe, in der die Schatten der Vergangenheit und die Sorgen der Zukunft so dick und dunkel hingen, dass man sie fast mit den Fingern greifen konnte. Geli saß am Tresen, die Ellbogen tief in die zerkratzte Holzoberfläche vergraben, und starrte in ihr fast leeres Bierglas. Ihr Blick glitt ab, streifte die Spiegelung der Neonröhre, die die Flaschenhälse färbte, und landete an der Stelle, wo die Wand und Decke in Dunkelheit zueinander stiegen.
Die Kneipentür schlug laut auf, und Ulrike betrat den Raum. Sie warf den Mantel ab und löste den Schal von dem Hals, der von dem späten Wintertag in der Kälte taub geworden war. Geli spürte sofort, wie die Luft dicker und heißer um sie herumwaberte, und drehte den Kopf, um die Neuankömmling anzusehen. Ulrike war von Kopf bis Fuß in Leder gehüllt, mit muskulösen Armen und Beinen, die aus dem engen Outfit hervortraten. Ihr Blick war so intensiv, so fordernd, so wild, dass man meinen konnte, sie suche jemanden, dem sie all die Kraft geben möchte, die in ihr brodelte.
Geli und Ulrike schauten sich an, und in der Stille, die plötzlich die Kneipe ergriffen hatte, spürten sie beiderseits die Anspannung. Es war so, als ob die Zeit stillstand und die Blicke alleine miteinander sprachen. Keine der Frauen sprach, aber die Herausforderung stand deutlich in den Zügen jeder. Ohne jegliche Scheu begutachteten sie die Andere, jede suchte nach Schwachpunkten, nach Zeichen der Erschöpfung, nach Anflügen von Unsicherheit. Aber was sie fanden, war Stärke und Entschlossenheit.
Der Barkeeper, der ahnte, was vor sich ging, schob vorsichtig die Gläser beiseite und beobachtete die Szene. Er wusste, dass man in der "Schwarzen Katze" manchmal Dinge sieht, die man besser nicht sieht. Er wusste, dass es hier um was anderes als um Worte gehen konnte. Geli stand langsam von dem Hocker, und Ulrike tat es ihr nach. Beide schritten um die Theke herum, den Blick fest auf die Andere gerichtet. Keine von Ihnen lächelte, aber in den Mundwinkeln blitzte es hart und fordernd. Dann, fast synchron, drehten sie den Kopf in die gleiche Richtung: nach draußen, in den dunklen, verlassenen Hof.
Ohne Worte verließen sie die Kneipe. Der Wind pfiff um die Ecken des Hofes und trug den Geruch von feuchtem Laub und Erde herein. Ihre Schritte hallten im leeren Innenhof wider, jeder Tritt voller Entschlossenheit. Sie stellten sich im Lichtkegel der nackten Glühbirne im Hof, die Schatten tanzten um sie herum, und nahmen die Herausforderung an. Ohne Umschweife zogen sie die Pullis über den Kopf, so eng anliegend, dass die BHs darunter sichtbar wurden. Ihre Brüste hoben und senkten sich von der Anspannung, jede atmete tief die kühle Luft der Nacht.
Sie standen nur in Jeans und BHs da, jede von Ihnen voller Respekt, aber voller Wunsch, die Andere zu überwinden. Sie schlangen die Arme um die Taille der Anderen, die Hände griffen nach dem BH-Band, aber sie hielten sie fest, sie drückten sie an, um den Ringkampf zu beginnen. Ihre Muskeln spannten und glänzten im fahlen Licht, jeder Druck, jede Drehung war geübt und kraftvoll. Geli spürte die Stärke in Ulrikes Armen, aber sie wusste, sie war genauso stark. Sie presste Ulrikes Arme fester an, spürte die Muskeln der Anderen anspannen.
Der Kampf war erbittert, jede von Ihnen kämpfte um die Oberhand, um den Beweis, wer die Stärkere war. Sie drehte Ulrike, stolperten, schoben und zerrten sie an der Wand entlang, bis sie an der Mauer angelangt waren. Ulrikes Haar strich über die feuchten Steine, aber sie gab keinen Laut von sich. Geli spürte, wie die Kraft in Ulrikes Halt nachzulassen drohte, und sie presste sie härter an die Wand. Doch Ulrike war hartnäckig, sie versuchte, Gelis Arme von Ihrem Leib zu lösen, aber vergeblich.
Beide atmeten heftig, die Stirn glänzend vor Anstrengung. Ihre Blicke trafen sich, und in Ulrikes Augen glitzte der gleiche Entschluß, den Geli in den Ihren gelesen hatte. Keine von Ihnen war bereit, nachzugeben. Aber es war Geli, die den entscheidenden Schritt tat. Sie drehte Ulrike mit einem plötzlichen Ruck um, drückte sie mit dem Rücken an die Mauer und schlang die Beine um die Hüften der Anderen. Ulrikes Arme lösten den Halt, und sie stöhnte leise vor Anstrengung.
Mit der Wand im Nacken und Gelis Brust an Ihrer, spürte Ulrike, wie die Kraft in Ihrem Körper nachgab. Ihre Muskeln brannten, die Luft floss nur mühsam in die Lungen. Geli spürte den Triumph, und Ihr Lächeln war nun klar sichtbar, so breit und siegessicher, dass es fast weh tat. Aber Ulrike warf den Kopf nach hinten und schlug mit der Stirn vor. Geli taumelte, und der Halt löste sich. Ulrike nutzte die Gelegenheit und schob Geli von Ihr ab.
Die Luft im Hof war jetzt erregt, die Spannung so dick, man hätte sie fast schneiden können. Beide standen jetzt im offenen Kampf, keiner von Ihnen bereit, den Kürzeren zu ziehen. Sie stießen voneinander ab, atmeten tief die kühle Nachtluft, die über die nassen, glatten Böden strich. Dann, plötzlich, sprang Ulrike nach vorne, und die Dame in Leder umschlang Geli von hinten, die Arme so fest, als ob sie sie in Stücke reisen wollte. Geli stöhnte, aber sie wehrte sich mit aller Kraft, versuchte, die Umklammerung zu lösen. Doch Ulrikes Arme schnürten nur enger zu.
Geli schnappte nach Luft, und der Kampf in Ihrem Blick verblasste allmählich. Ulrikes Blick war hart und siegesgewiss, aber in Ihrem Herzen gab es keinen Triumph. Sie spürte den Kampf in Gelis Muskeln nachlassen, und es war, als ob die Stärke aus Ihrem Leib sickerte. Dann, mit letzter Kraft, beugte Geli die Knie und drückte nach unten. Ulrikes Füße hoben vom Boden ab, und der Schock breitete sich in Ihrem Kopf aus. Aber sie hielt an, hart und unerbittlich. Der Kampf drehte und windete, bis Geli schließlich die Arme senkte und den Kopf an Ulrikes Brust legte. Ohne Worte verstanden sie, wer die Stärkere war. Aber in der Stille, die jetzt den Hof ergriff, wusste jede von Ihnen, dass dies nur der erste Kampf von Vielen war.
Mit Mühe befreite Geli sich aus der Umklammerung und stand Kerze gerade. Ihr Atem war heftig, die Brust wog vor Anstrengung. Ulrike löste langsam die Arme und schaute Geli in die verquollenen, aber stolzen Augen. Keine von Ihnen sagte ein Wort, aber die Anerkennung war spürbar. Sie standen nur da, atmeten die Nachtluft und hörten den fernen Klang von Autos und dem Rauschen der Bäume. In der Ferne schrie jemand, aber die Geräusche der Nacht schluckten es schnell.
Plötzlich, unerwartet, drückte Ulrike Geli an die Mauer, und die Lippen trafen. Es war kein sanfter Kuss, es war wild, voller Leidenschaft und Kraft. Ihre Zungen kämpften um Dominanz, genauso hart, wie sie es in dem Ringkampf getan hatten. Sie schlangen die Arme umeinander, und die Hände wanderten über nasse BHs und die glatten, kalten Flächen der nackten Arme. Kein Geräusch war zu vernehmen, nur die rauen Atemzüge und die Herzen, die schneller schlugen, als sie es je getan hatten.
Die Jeans knöpften sie hastig auf, und die Hose fiel, die Hose fiel. Ihre Hüften trafen, und die warme, feuchte Spitze des Verlangens drängte hart an die Lederhose. Sie pressten die Lippen härter aneinander, und die Zunge forderte tieferen Einlass. Hände wanderten, stöberten, und fanden. Finger bohrten in die feuchten Spalten, und die Stöhnlaute, die sie miteinander austauschten, gingen in den Wind der Nacht.
Der Hof war jetzt der Schauplatz des ultimativen Kampfes der Leidenschaft. Sie drängten und stießen, umschlangen und küssten, und die Schmerzgrenze der Lust wich. Keine von Ihnen dachte an den Betonboden, der sie stach, an die Kälte, die sie umgab, an die Dunkelheit, die sie schloss. Alles, was zählte, war der Moment, die Berührung, die Lust, die sie füreinander empfanden. Es war, als ob sie in dem Licht der Glühbirne in der Dunkelheit der Nacht glühten, nur von dem Schein des Verlangens und der Anerkennung der Stärke der Anderen belebt.
Die Beine zitterten, die Muskeln schmerzten, aber sie liebten es. Jeder Schmerz war nur Antrieb, jede Berührung nur der Beweis dafür, wer die Stärkere war. Sie rollten über den Boden, über verstreutes Laub und Steine, aber sie hörten es nicht, sie spürten es nur, tief in Ihrem Inneren. Der Kuss brach ab, und Ulrikes Blick traf Gelis. In Ihrem Atem lag die Frage, ob sie gehen, ob sie jetzt genug gehabt hätten. Aber Gelis Blick war hart, sie schnappte nach Luft und drängte Ulrike mit der Hüfte. Es war der Startschuss in die nächste Runde.
Ulrikes Lider fielen halb zu, und sie grinste. Sie liebte die Herausforderung, die Geli bot. Mit schnellen Bewegungen drehte sie Geli um, so dass Geli jetzt mit dem Bauch nach oben lag. Ulrike starrte in die hellen, wilden Augen und spürte die Lust in Ihrem Schoß pochen. Sie zögerte keinen Moment und senkte Ihr Bein, um es über Gelis Scham zu legen. Dann, mit der Kraft, die nur jemand besitzt, der weiß, was er will, stieße sie langsam nach unten. Geli keuchte, und die Erregung stieg in Ihrem Leib.
Sie bewegten die Hüften in rhythmischem Tanz, und jeder Stoß, jede Berührung war so intensiv, so erfüllend, als ob sie die Antworten suchten, die sie in der Kneipe in Worte gefasst hätten. Ihre Hände griffen nach den BH-Trägern, zerrten, und die BHs lösten. Ihre Brüste berührten, kneteten, und die Lust, die sie empfand, war unerträglich. Sie stießen und kratzen, aber es war voller Leidenschaft, voller Verlangen.
Die Stöhnlaute, die aus Ihrem Mund drangen, hallten in der Dunkelheit wider.
Beide tauchen in die Leidenschaft, die sie füreinander empfinden, und beginnen in der schmutzigen Gasse, die Klammer der Nacht, die wilde Liebesnacht. Kein Laut, der die Stille stören dürfe, sie sprachen in den Lippen, in den Blicken, in den Händen, die über die nassen, kraftstrotzenden Körper glitten. Ihre Lippen schmolzen miteinander, und jeder Kuss war tiefer, fordernder, voller Verlangen nach der Anderen. Sie vergaßen die Kneipe, die Herausforderung, die sie in den Hof getrieben hat. Jetzt gab es nur die Lust, die sie in die Dunkelheit getrieben hat.
Mit wilder Kraft schob Ulrike Geli an die Wand, und die Steine kratzen an Ihrem nackten Rücken. Aber Geli spürte keinen Schmerz, nur die Lust, die sie überflutete. Ulrikes Hand wanderte in die Hose, und die Berührung war so intensiv, so heiß, so unerwartet, dass Geli fast ohnmächtig hing. Doch sie hielt an, sie klammerte an Ulrikes Hüften, zerrte an Ihrem Gurt, bis die Hose nachgab. Und da, in der Dunkelheit, in der Enge des Hofes, in der Kälte der Nacht, fing der wahre Kampf an.
Der Kampf der Seelen, der Kampf der Lust. Keine von Ihnen war die Schwache, jede von Ihnen war die Siegerin. Sie stiegen ineinander, und jeder Stoß, jede Drehung, jede Berührung war voller Leidenschaft. Sie rollten über den Boden, die Steine schnitten in Ihre nackten Arme, aber sie spürten es kaum. Nur die Lust, die sie verband, die sie antrieb, die sie verzehrte. Sie liebten, sie kämpften, und jeder Atemzug, jeder Herzschlag war lauter, schneller, intensiver. In der Dunkelheit, in der Gasse, in der "Zur Schwarzen Katze" lag, wussten sie, wer sie jetzt waren: unbezwingbare, unersättliche Wesen, die nur nach der Stärke der Anderen lechzten.
Ihre Hüften trafen hart, und die Reibung des Leders an Ihrem nackten Fleisch machte sie wilder. Geli spürte die Wärme von Ulrikes Hand in Ihrem Inneren, und es war, als ob die Nacht sie in Ihre Arme schloss. Keine Worte nötig, nur die raue Berührung, die sie miteinander verband. Jedes Stöhnen, jedes Keuchen war die Antwort, die sie suchten. Sie liebten, und es war so heftig, so unkontrolliert, so real, dass es schmerzte. Aber es war der schönste Schmerz, den sie jemals erlebt hatten.
Ihre Zungen spielten miteinander, Ihre Lippen saugten, und Ihre Hände glitten über die glatten, schweißnassen Haut. Sie tauchten in die Tiefen der Lust, in die Dunkelheit des Verlangens. Ulrikes Finger drangen tiefer in Gelis Inneres, und die Wellen der Lust, die sie spürte, ließen Geli fast vergehen. Keiner von Ihnen dachte an morgen, an die Kneipe, an die Herausforderung. Es gab nur die Nacht, nur die Lust, die sie miteinander verband.
Die Geräusche der Nacht, die Schritte der Vorbeigehenden, die Rufe der Ferne, all dies war nur der Soundtrack Ihres wilden Tanzes. Sie hörten es, aber es war unwirklich, fern. Nichts existierte jetzt, nur die Härte der Wand, die Weichheit des Bodens, die Wärme Ihrer nackten Brüste, die aneinander lagen. Sie schluckten die Schreie der Lust, um sie in dem dunklen Hof der "Schwarzen Katze" festzuhalten. Und so verbrachten sie die Nacht, bis die Dunkelheit nachgab und der graue Schimmer des Morgens die Dinge in Ihrem wahren Licht zeigen würde.
Ihre Lippen trennten sich nur, um die Luft in die Lungen zu saugen, die sie in dem Kuss fast vergaßen. Doch sie fanden immer wieder zueinander, sofort, so heftig, so unbeschreiblich. Ihre Zungen tanzten, Ihre Hände stiegen und sanken, Ihre Hüften bewegten sich in perfekter Harmonie. Es war, als ob sie miteinander verbunden wären, so tief, so unendlich, so untrennbar. Jeder Kuss, jede Berührung war voller Wut und Leidenschaft. Kein "Ich liebe dich" war nötig, jeder Atem war die Zusage.
Der Morgendunst kroch in die Gasse, feuchte den Boden, und hob den Duft von Erde und Benzin. Aber die Dame in Leder und die Dame in Jeans liebten sich, unbeeindruckt von der Kälte, unbeeindruckt von der Schmutz. Sie lagen in den Schatten, in der Enge des Hofes, und die Lust, die sie miteinander teilten, hielt die Nacht am Leben. Kein Licht, nur die Ahnung von Grau, und die Glut in Ihrem Inneren, die sie beleuchtete. Kein Bett, nur der raue Boden, und die Leidenschaft, die sie bedeckte.
Sie rollten über den Boden und jeder Schmerz war nur der Beweis, dass sie real und unzerstörbar waren. Sie bissen in den Hals der Anderen, saugte an den Brustwarzen. Die Berührungen waren voller Leidenschaft, voller Verlangen. Sie liebten sich in der Dunkelheit, in dem Grauen des Morgens, in einem Augenblick, der unendlich schien. In dem Moment, in dem die Sonne endlich die Kneipe berührte, in dem Moment, in dem die Dunkelheit nachgab, spürten sie es. Der Orgasmus, der sie in die Hände der Anderen legte, der sie verband, der sie in Stücke riss und neu formte.
Mit müde, aber glückliche standen sie langsam auf, streiften die Kleider an, die in der Hitze der Nacht verteilt in den Winkeln der Gasse lagen. Sie schauten in die leeren, dunklen Fenster der "Schwarzen Katze" und wussten, was hier passiert war. Sie sprachen keines der Wörter. Doch beide wussten es. Es war nicht das Ende, es war der Anfang!